Dr. Jochen Strohmeyer

Vita:

Dr. Jochen Strohmeyer, Jahrgang 1971, studierte Rechtswissenschaften in Göttingen. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen promovierte er an der Georg-August-Universität zu Göttingen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität leitete er mehrere studentische Arbeitsgemeinschaften sowie Fortbildungskurse für Angestellte der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt. Im Anschluss absolvierte er sein Referendariat in Dortmund und Brüssel. Bereits während seiner juristischen Ausbildung sammelte Herr Dr. Strohmeyer praktische Erfahrungen in mittelständischen Kanzleien in Nordrhein-Westfalen sowie in Wirtschaftskanzleien in den USA und Italien.

Herr Dr. Strohmeyer ist seit Dezember 2003 für mzs Rechtsanwälte tätig, seit Januar 2010 ist er Partner. Seit Mitte November 2008 führt Herr Dr. Strohmeyer den Titel „Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht“. Diese Zusatzqualifikation wurde von der Bundesrechtsanwaltskammer 2008 zum Nachweis von besonderen Kenntnissen und Erfahrungen in diesen Rechtsgebieten eingeführt.

Fachartikel des Autors

BGH schafft Klarheit beim Widerrufsjoker: Banken bekommen Grenzen aufgezeigt

Dr. Jochen Strohmeyer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

„Einigungen mit Sparkassen, Sparda- und VR Banken sowie PSD-Banken könnten jetzt einfacher werden“, sagt Dr. Jochen Strohmeyer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der mzs Rechtsanwälte.

Drei aktuelle Urteile bestätigen: In NRW sticht der Widerrufsjoker – Banken müssen Verbraucherdarlehen rückabwickeln

Düsseldorf, 15.12.2015. Gleich drei von der Kanzlei mzs Rechtsanwälte erstrittene Urteile bescheinigen, dass in Nordrhein-Westfalen der sogenannte Widerrufsjoker sticht. Die Landgerichte Köln, Aachen und Bonn haben seit Mitte November 2015 unabhängig voneinander geurteilt, dass Verbraucherdarlehen rückabzuwickeln sind, wenn wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung die Widerrufsfrist nicht zu laufen begonnen hat.

Banken wollen Widerrufsrecht stoppen

Die mzs Rechtsanwälte sind Gründungsmitglieder der dynamisch wachsenden „Arbeitsgemeinschaft Jetzt-widerufen!“, in der sich derzeit 21 renommierte Anwaltskanzleien zusammengetan haben, um für den Erhalt des Widerrufsjokers zu kämpfen. Die Zeit läuft, denn einige politische Akteure planen, mit einer plötzlich vorgeschlagenen Gesetzesänderung im März 2016 das „ewige Widerrufsrecht“ auch für Altverträge zu stoppen.